Im feierlichen Rahmen des Hans-Langemann-Saals der Handwerkskammer zu Köln haben 12 Tandems der dritten Mentoring-Runde von MENTEGRA ihre Abschlusszertifikate erhalten. „Ich bin so beeindruckt von dem, was Sie alle geschafft haben“, sagte Bianca Degiorgio von der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderung, die durch den Abend moderierte.
Denn die Bilanz kann sich sehen lassen: 10 von 12 Mentees sind in Beschäftigungsverhältnissen. Dabei sind zwei Mentees im Unternehmen der Mentor*innen angestellt. Zwei haben nach Weiterbildungen eine Beschäftigung aufgenommen und andere fanden durch die Unterstützung ihrer Mentor*innen – sei es bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, der Abschlussanerkennung oder passenden Jobsuche – eine Stelle.
Neue Perspektiven
Olga arbeitet heute im Kompetenzzentrum PHOENIX für berufliche Integration von Zugewanderten, sie berät russische und ukrainische Migrant*innen. „Am wichtigsten ist es mir, jetzt eine Vollzeitstelle zu haben. Ich weiß, ich bin jemand, die kann was! Und meine Sabine hat eine wichtige Rolle für mich gespielt.“ Die Kommunikationsberaterin Sabine Haas war Olgas Mentorin. Zu ihren Erfahrungen mit MENTEGRA sagt sie: „Es war schön, mich daran zu beteiligen und zu zeigen, was für tolle Personen hier nach Deutschland kommen. Olga ist ein großartiger Mensch.“ Die Mentorin und Raumausstatterin Lina Reitz ergänzt: „Mir ist bewusst geworden, wie leicht wir uns als Deutschsprechende in dieser Gesellschaft bewegen können. Ich frage mich jetzt öfter: Wie ist die Perspektive der anderen Person, die da vor mir steht?“
Auf einen Satz können sich alle, Mentees wie Mentor*innen, einigen: „Dieses Jahr war ultraschnell herum.“
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